Inklusion/ Integration ist ein zentrales Anliegen von Montessorieinrichtungen. Inklusion/ Integration heißt, dass Schülerinnen und Schüler verschiedener Altersstufen, Begabungen und Temperamente miteinander lernen können, mit verschiedenen Stärken und Schwächen und mit unterschiedlichem Lern- und Entwicklungstempo. Das Prinzip der Heterogenität gilt nicht nur für die gemischte Zusammensetzung der Lerngruppen, sondern auch hinsichtlich der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen.

Die Praxis der Inklusion bringt es mit sich, dass Kinder und Jugendliche nicht nach Leistungsstand und Begabung selektiert werden. Dadurch ist die Identitätsentwicklung unbelastet von der Erfahrung einer Zuteilung zu verschiedenen Schulen. Das bedeutet auch, dass Ausgrenzung von Kindern mit und ohne Behinderung vermieden werden kann. Inklusion gibt Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung die Chance, Verständnis und Respekt für die Andersartigkeit und Besonderheit anderer Menschen zu entwickeln und selbstverständlich gegenseitige Hilfsbereitschaft zu praktizieren.

„Der Weg, auf dem die Schwächen sich stärken, ist der Gleiche
wie der, auf dem sich die Starken vervollkommnen.“ M.M.

Aufgrund mangelnder sonderpädagogischer und therapeutischer Unterstützung muss bei Aufnahme eines Kindes mit besonderem Förderbedarf besonders gut geprüft werden, ob für dieses Kind eine geeignete Lernumgebung und optimale Lern- und Entfaltungsmöglichkeiten gegeben sind, sowie ob das pädagogische Team für Art und Umfang der Förderung fachlich vorbereitet ist. Um dies zu entscheiden, muss vor Schulaufnahme auch von fachlicher Seite der notwendige Förderbedarf festgestellt werden. (Aus Montessori Landesverband)

Iindividuell

Nnormal

Kkeine Grenzen

Llernen von und miteinander

Uunterschiedliche Begabungen respektieren

Sselbstbewusst

Iimmer dabei

OOffenheit

Nnatürlich!